Die Märkte reagieren heute schneller denn je auf neue Informationen. Wirtschaftsdaten, Unternehmenszahlen oder politische Entscheidungen werden innerhalb von Sekunden verarbeitet – nicht nur von Menschen, sondern auch von Algorithmen und KI-Systemen.
Doch was bedeutet das für dich als Trader? Nachrichten können starke Kursbewegungen auslösen, manchmal innerhalb weniger Sekunden. Genau hier setzt das sogenannte News Trading an: eine Strategie, bei der du gezielt auf Marktreaktionen rund um aktuelle Ereignisse spekulierst.
Wie kannst du also Nachrichten sinnvoll in deine Trading Strategie integrieren? Und welchen Einfluss haben moderne Technologien wie algorithmischer Handel oder LLMs (Large Language Models) auf die Geschwindigkeit und Interpretation von News? Genau das schauen wir uns in diesem Artikel genauer an.
News Trading – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Was ist News Trading? News Trading basiert auf der gezielten Ausnutzung von Marktbewegungen nach wichtigen Nachrichten.
💡 Besonders relevant sind Wirtschaftsdaten (z. B. Inflation, Zinsen, Arbeitsmarkt) und Unternehmensberichte.
💡 Aktuelle Einflüsse: Algorithmen und KI beeinflussen zunehmend, wie schnell und stark Märkte auf News reagieren.
💡 Für wen eignet sich News Trading? Geeignet ist es vor allem für aktive Trader mit klarer Strategie und Risikomanagement.
💡 Timing ist entscheidend: Vor, während oder nach der Veröffentlichung zu handeln macht einen großen Unterschied.
Die Märkte reagieren heute schneller denn je auf neue Informationen. Wirtschaftsdaten, Unternehmenszahlen oder politische Entscheidungen werden innerhalb von Sekunden verarbeitet – nicht nur von Menschen, sondern auch von Algorithmen und KI-Systemen.
Doch was bedeutet das für dich als Trader? Nachrichten können starke Kursbewegungen auslösen, manchmal innerhalb weniger Sekunden. Genau hier setzt das sogenannte News Trading an: eine Strategie, bei der du gezielt auf Marktreaktionen rund um aktuelle Ereignisse spekulierst.
Wie kannst du also Nachrichten sinnvoll in deine Trading Strategie integrieren? Und welchen Einfluss haben moderne Technologien wie algorithmischer Handel oder LLMs (Large Language Models) auf die Geschwindigkeit und Interpretation von News? Genau das schauen wir uns in diesem Artikel genauer an.
News Trading – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Was ist News Trading? News Trading basiert auf der gezielten Ausnutzung von Marktbewegungen nach wichtigen Nachrichten.
💡 Besonders relevant sind Wirtschaftsdaten (z. B. Inflation, Zinsen, Arbeitsmarkt) und Unternehmensberichte.
💡 Aktuelle Einflüsse: Algorithmen und KI beeinflussen zunehmend, wie schnell und stark Märkte auf News reagieren.
💡 Für wen eignet sich News Trading? Geeignet ist es vor allem für aktive Trader mit klarer Strategie und Risikomanagement.
💡 Timing ist entscheidend: Vor, während oder nach der Veröffentlichung zu handeln macht einen großen Unterschied.
Was ist News Trading und wie funktioniert es?
News Trading ist eine Handelsstrategie, bei der du gezielt auf Kursbewegungen reagierst, die durch aktuelle Nachrichten ausgelöst werden. Dabei beobachtest du wirtschaftliche, politische oder unternehmensspezifische Ereignisse und versuchst abzuschätzen, wie sich diese auf die Märkte auswirken könnten.
Typische Beispiele sind Zinsentscheidungen von Notenbanken, wichtige Konjunkturdaten wie die US-Arbeitsmarktzahlen (Non-Farm Payrolls) oder überraschende Unternehmenszahlen. Solche Ereignisse führen häufig zu starken Kursausschlägen – genau hier setzt News Trading an.
Im Kern basiert die Strategie auf einer einfachen Idee: Neue Informationen werden durch das Verhalten der Marktteilnehmer in die Kurse eingepreist.
Wenn ein Unternehmen beispielsweise einen neuen Markt erschließt oder bessere Gewinne erwartet werden, steigt oft die Nachfrage nach der Aktie – und damit auch ihr Kurs. Umgekehrt können negative Nachrichten zu schnellen Kursverlusten führen.
Das Grundprinzip hinter News Trading
Erinnerst du dich an die Marktreaktionen während der Corona-Pandemie? Als die wirtschaftlichen Auswirkungen klar wurden, fielen die Börsen weltweit stark. Gleichzeitig stiegen Aktien aus dem Biotech- und Pharmabereich deutlich an.
Solche Beispiele zeigen, wie stark Nachrichten die Märkte bewegen können. Heute passiert das oft noch schneller: Neben klassischen Tradern reagieren auch Algorithmen und KI-Systeme innerhalb von Sekunden auf neue Informationen.
Die entscheidende Frage lautet also: Wie schnell kannst du relevante News erkennen und richtig interpretieren?
News Trader analysieren deshalb, wie Märkte in der Vergangenheit auf bestimmte Ereignisse reagiert haben, und versuchen daraus Muster abzuleiten. Wichtig ist jedoch: Vergangene Reaktionen sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.
Welche Nachrichten bewegen die Märkte?
Nicht jede Nachricht ist relevant für den Handel. Entscheidend ist, ob sie Erwartungen verändert oder neue Informationen liefert, die den Markt überraschen.
Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden:
- Makroökonomische News (z. B. Zinsen, Inflation, geopolitische Ereignisse)
- Mikroökonomische News (z. B. Unternehmenszahlen, Fusionen, Managementwechsel)
|
Makroökonomie |
Mikroökonomie |
|---|---|
|
Geopolitische Ereignisse wie Kriege, Naturkatastrophen oder Epidemien |
Fusionen oder Akquisitionen von Unternehmen |
|
Zinsentscheidungen und sonstige geldpolitische Maßnahmen von Notenbanken |
Von der Prognose abweichende Quartalszahlen |
|
Änderung, Abschaffung oder Einführung von Gesetzen |
Erschließung weiterer Märkte oder neue Produkte |
|
Von der Prognose abweichende Konjunkturdaten |
Wechsel in der Führungsriege |
Ein Beispiel aus der Praxis: Geopolitische Konflikte – wie der Ukraine-Krieg oder Spannungen im Nahen Osten – können die Preise für Rohstoffe wie Öl und Gas stark beeinflussen. Trader, die solche Entwicklungen früh erkennen, können davon profitieren.
Auch im Aktienmarkt zeigt sich dieser Effekt regelmäßig: Fallen Unternehmenszahlen besser oder schlechter aus als erwartet, kommt es häufig zu starken Kursbewegungen.
Die stärksten Kursbewegungen im News Trading finden häufig in den ersten Minuten nach einer Veröffentlichung statt.
Danach flacht die Dynamik oft schnell wieder ab.
Welche News Trading Strategien gibt es?
Damit du News Trading erfolgreich umsetzen kannst, brauchst du eine klare Strategie. Denn: Nicht die Nachricht selbst entscheidet über deinen Erfolg, sondern wie der Markt darauf reagiert und ob diese Reaktion den Erwartungen entspricht.
Zu den wichtigsten Ansätzen im News Trading zählen:
- Pre-News-Strategie
- Post-News-Strategie
- Scalping rund um News
Pre-News-Strategie: Positionieren vor der Veröffentlichung
Bei der Pre-News-Strategie gehst du, wie der Name bereits suggeriert, vor der Veröffentlichung einer wichtigen Nachricht in den Markt. Ziel ist es, von der erwarteten Kursbewegung zu profitieren.
Ein Beispiel: Du analysierst ein Unternehmen intensiv und gehst davon aus, dass die kommenden Quartalszahlen besser ausfallen als erwartet. Noch vor der Veröffentlichung eröffnest du eine Position, um von einem möglichen Kursanstieg zu profitieren.
Klingt einfach, hat aber einen entscheidenden Haken: Die meisten öffentlich verfügbaren Informationen sind oft bereits im Kurs enthalten.
Das bedeutet:
- Nur überraschende Nachrichten bewegen den Markt wirklich stark.
- Selbst gute Zahlen können zu fallenden Kursen führen, wenn die Erwartungen noch höher waren.
- Der Markt handelt nicht die Realität, sondern die Abweichung von der Erwartung.
Zusätzlich kommt heute ein weiterer Faktor ins Spiel. Algorithmen und KI-Systeme analysieren Daten oft schneller als du. Dadurch kann ein Großteil der Bewegung bereits erfolgen, bevor du überhaupt reagieren kannst.
Die entscheidende Frage lautet also: Hast du wirklich einen Informationsvorsprung oder spekulierst du nur auf Erwartungen?
Post-News-Strategie: Reaktion auf Marktübertreibungen
Die Post-News-Strategie setzt im Gegensatz dazu nach der Veröffentlichung einer Nachricht an. Hier nutzt du aus, dass Märkte häufig überreagieren – sowohl nach oben als auch nach unten.
Ein Beispiel: Ein Unternehmen verfehlt leicht die Erwartungen der Analysten. Der Kurs fällt daraufhin deutlich stärker, als es fundamental gerechtfertigt erscheint. In diesem Fall könntest du darauf setzen, dass sich der Kurs wieder erholt und eine Gegenbewegung eintritt.
Viele Marktteilnehmer reagieren nämlich emotional oder folgen kurzfristigen Schlagzeilen. Das kann zu übertriebenen Kursbewegungen führen.
Genau hier liegt die Chance: Du handelst nicht die News selbst, sondern die Fehlbewertung durch den Markt.
Diese Strategie gilt als etwas zugänglicher, weil das Ereignis bereits eingetreten ist, die Marktreaktion sichtbar ist und du nicht auf Spekulationen angewiesen bist.
Aber auch hier gilt: Nicht jede Überreaktion wird korrigiert. Manchmal signalisiert der Markt tatsächlich eine nachhaltige Neubewertung.
Scalping: Kurzfristige Trades rund um News
Beim Scalping hältst du Positionen nur für sehr kurze Zeiträume – oft nur Sekunden oder Minuten. Ziel ist es, kleine Kursbewegungen rund um News schnell auszunutzen.
Gerade bei wichtigen Veröffentlichungen kommt es häufig zu:
- schnellen Ausschlägen in beide Richtungen
- erhöhter Liquidität
- kurzfristigen Ineffizienzen im Markt
Diese Bedingungen sind ideal für Scalping.
Allerdings ist die Strategie anspruchsvoll. Du musst extrem schnell reagieren, denn die Märkte können sehr sprunghaft sein. Zudem spielen Transaktionskosten und Spreads eine große Rolle. Auch dominieren in diesem Bereich oft professionelle Trader und automatisierte Systeme.
Deshalb gilt: Scalping im News Trading ist eher für erfahrene Trader geeignet, die bereits ein gutes Gefühl für Marktbewegungen und Timing entwickelt haben.
Welche Tools brauchst du für deine News Trading Strategie?
Um News Trading erfolgreich umzusetzen, brauchst du nicht nur eine Strategie, sondern auch die richtigen Tools. Denn entscheidend ist nicht nur, welche Informationen du bekommst, sondern vor allem wie schnell und gezielt du sie verarbeiten kannst.
Wichtige Hilfsmittel sind:
- Echtzeit-Newsfeeds: z. B. Reuters, Bloomberg oder aggregierte Finanz-Feeds
- Wirtschaftskalender: für geplante Events wie Zinsentscheidungen oder Arbeitsmarktdaten
- Trading-Plattform: mit schneller Orderausführung und stabiler Performance
- Alerts: um Preisbewegungen und News automatisch zu verfolgen
Gerade im News Trading gilt: Nicht nur die Information zählt, sondern wie schnell du sie verarbeiten und umsetzen kannst.
Effektives News Trading setzt neben einer funktionalen Handelsplattform außerdem eine breite Produktpalette seitens des Brokers voraus. XTB bietet Anlegern über 12.000 Finanzinstrumente von Aktien und ETFs bis zu CFDs.
Schritt für Schritt: So startest du mit dem News Trading

Du kennst jetzt die Grundlagen und Strategien – aber wie setzt du das Ganze konkret um? Der Einstieg ins News Trading lässt sich in vier einfache Schritte unterteilen.
1. Die richtige Vorbereitung treffen
Bevor du deinen ersten Trade platzierst, solltest du deine technische Basis schaffen. Frage dich daher zunächst, auf welche Unterstützung du beim News Trading keineswegs verzichten möchtest.
Willst du zum Beispiel eine Nachrichtenagentur abonnieren, um nichts mehr zu verpassen? Benötigst du Alerts, damit du selbst nicht ständig vor den Charts sitzen musst? Sobald du diese und gegebenenfalls weitere Fragen beantwortet hast, musst du dich um die konkrete Auswahl der Tools kümmern und eine passende Handelsplattform finden.
2. Den passenden Broker wählen
Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Schritt: die Wahl des richtigen Brokers.
Gerade im News Trading kommt es auf folgende Faktoren an:
- schnelle Orderausführung
- stabile Plattform auch bei hoher Volatilität
- geringe Spreads und transparente Kosten
- Zugang zu relevanten Märkten (z. B. Indizes, Forex, Aktien, Rohstoffe)
Ein Beispiel ist XTB:
Mit der hauseigenen Plattform erhältst du Zugang zu einer leistungsstarken Trading-Umgebung, die perfekt für aktive News Trader ausgelegt ist. Dazu gehören unter anderem ein vielfältiges Angebot an Analysetools, integrierte Marktdaten und eine benutzerfreundliche Oberfläche – sowohl im Browser als auch per App.
Die Orderausführungsgeschwindigkeit von nur wenigen Millisekunden stellt dabei sicher, dass die Slippage für deine Trades so gering wie möglich ausfällt. Push Notifications sorgen zudem dafür, dass du stets über alle relevanten Entwicklungen in Kenntnis gesetzt wirst.
3. Eine klare Strategie definieren
Erfolgreiches News Trading basiert nicht auf spontanen Entscheidungen, sondern auf einem klaren Plan.
Überlege dir vorab:
- Welche Nachrichten willst du handeln? (z. B. Zinsen, Earnings, Makrodaten)
- Handelst du eher vor oder nach News?
- Auf welchen Märkten bist du aktiv?
- Wie viel Risiko gehst du pro Trade ein?
Deine Strategie sollte zu dir passen, sowohl in Bezug auf dein Risikoempfinden als auch auf den Zeitaufwand, den du investieren kannst.
4. Strategie im Demokonto testen
Bevor du echtes Geld einsetzt, solltest du deine Strategie unter realistischen Bedingungen testen.
Ein Demokonto hilft dir dabei, ein Gefühl für Marktreaktionen zu entwickeln und typische Fehler zu erkennen. Zudem kannst du somit deine Strategie optimieren. Gerade im News Trading ist dieser Schritt entscheidend, weil sich Märkte rund um News oft anders verhalten als im normalen Handel.
Mit dem kostenlosen Demokonto von XTB hast du die Möglichkeit, dieses für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung freischalten zu lassen und so die Stärken und Schwächen deines Ansatzes ausgiebig zu testen. So bekommst du ein Gefühl für die Dynamik rund um News, ohne direkt echtes Kapital zu riskieren.
Nach Bedarf kannst du auch eine Einführung zur Handelsplattform einschließlich aller relevanten Tools, Features und Besonderheiten durch deinen persönlichen Ansprechpartner erhalten.
5. Mit echtem Kapital starten und optimieren
Wenn du erste Sicherheit gewonnen hast, kannst du den Schritt in den Live-Handel wagen.
Dabei gilt:
- Starte mit kleinen Positionsgrößen
- Arbeite konsequent mit Risikomanagement
- Akzeptiere, dass Verluste dazugehören
Um langfristig besser zu werden, solltest du deine Trades regelmäßig auswerten. Ein Trading Tagebuch kann dir helfen, Muster zu erkennen und deine Entscheidungen zu verbessern.
Chancen und Risiken beim News Trading
Bevor du mit News Trading startest, solltest du die potenziellen Chancen und Risiken realistisch einschätzen. Denn so dynamisch diese Strategie ist, so anspruchsvoll ist sie auch in der Umsetzung.
Welche Risiken gibt es beim News Trading?
News Trading klingt oft einfacher, als es in der Praxis ist. Gerade die Geschwindigkeit und Unvorhersehbarkeit der Märkte stellen viele Trader vor Herausforderungen.
Zu den wichtigsten Risiken gehören:
- Hoher Zeitaufwand: Du musst die Nachrichtenlage kontinuierlich verfolgen und schnell reagieren.
- Schwierige Interpretation: Nicht jede News ist eindeutig – Fehlinterpretationen sind häufig.
- Unklare Marktreaktionen: Selbst wichtige Nachrichten führen nicht immer zu den erwarteten Kursbewegungen.
- Erwartung vs. Realität: Entscheidend ist nicht die Nachricht selbst, sondern wie stark sie von den Markterwartungen abweicht.
- Extreme Kursschwankungen: Rund um wichtige Events kann es zu hoher Volatilität kommen.
- Slippage: Deine Orders werden unter Umständen zu schlechteren Preisen ausgeführt als geplant.
- Emotionale Belastung: Schnelle Entscheidungen und starke Marktbewegungen können Stress verursachen.
Ein zusätzlicher Faktor: Durch algorithmischen Handel und KI-basierte Systeme werden viele Nachrichten heute in Sekundenbruchteilen verarbeitet. Das erschwert es privaten Tradern zusätzlich, rechtzeitig zu reagieren.
Welche Chancen bietet News Trading?
Trotz der Risiken ist News Trading bei vielen Tradern beliebt – vor allem wegen der kurzfristigen Chancen, die sich daraus ergeben können.
Zu den wichtigsten zählen:
- Hohe Gewinnpotenziale: Starke Kursbewegungen können in kurzer Zeit attraktive Renditen ermöglichen.
- Handel in beide Richtungen: Du kannst sowohl auf steigende (Long) als auch fallende (Short) Kurse setzen.
- Viele Handelschancen: Regelmäßige Wirtschaftsdaten, Unternehmenszahlen und Events liefern kontinuierlich neue Setups.
- Öffentlich zugängliche Informationen: Alle relevanten News sind grundsätzlich für jeden verfügbar.
- Klare Auslöser für Trades: News liefern konkrete Ereignisse, an denen du deine Strategie ausrichten kannst.
Ein großer Vorteil: Einzelne Nachrichten können nicht nur kurzfristige Ausschläge verursachen, sondern auch neue Trends auslösen, die sich über Tage, Wochen oder sogar Monate entwickeln.
Ist News Trading für dich geeignet?
News Trading kann sehr attraktiv sein – ist aber nicht für jeden die richtige Strategie. Neben fachlichem Wissen kommt es vor allem auf dein Mindset und deinen Zeitaufwand an.
Die entscheidende Frage ist also: Passt News Trading wirklich zu dir und deinem Trading-Stil?
Fachliches Verständnis: Verstehst du, was die Märkte bewegt?
Um News Trading erfolgreich umzusetzen, brauchst du ein solides Fundament:
- Du verstehst, wie Finanzmärkte grundsätzlich funktionieren
- Du kannst wirtschaftliche Kennzahlen und Unternehmensberichte einordnen
- Du erkennst, welche Nachrichten wirklich relevant sind
- Du kannst abschätzen, wie Märkte auf bestimmte Ereignisse reagieren könnten
Besonders wichtig: Nicht die Nachricht selbst ist entscheidend, sondern wie sie von den Markterwartungen abweicht.
Wenn du noch ganz am Anfang stehst, kann News Trading schnell überfordernd sein. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, zunächst andere Strategien kennenzulernen.
Mindset: Kannst du unter Druck ruhig bleiben?
Manchmal ist eine Strategie im News Trading zwar sehr gut, beschert dem Anleger aber trotzdem keine konstanten Gewinne. Schuld daran sind oft dessen Emotionen wie Gier oder Angst, Optimismus und Pessimismus. Sie führen nicht selten zu irrationalen Entscheidungen und damit verbunden zu Verlusten.
Gerade in hektischen Marktphasen ist Disziplin wichtiger als jede einzelne Analyse. Ein guter News Trader muss lernen, die Emotionen auszuschalten und logisch vorzugehen. Das ist besonders zu Beginn herausfordernd, für eine solide Performance gleichzeitig aber Voraussetzung. Auch hier gilt wie so oft: Übung macht den Meister.
Zeitaufwand: Bist du bereit, regelmäßig am Ball zu bleiben?
News Trading ist keine „Nebenbei“-Strategie. Du solltest bereit sein:
- regelmäßig Nachrichten zu verfolgen
- wichtige Events im Blick zu behalten
- schnell auf neue Informationen zu reagieren
Viele der besten Trading-Chancen entstehen innerhalb kurzer Zeitfenster – oft genau dann, wenn neue Daten veröffentlicht werden.
Fazit: Für wen eignet sich News Trading?
News Trading kann gut zu dir passen, wenn du:
- aktiv traden möchtest
- schnelle Entscheidungen treffen kannst
- dich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst
- bereit bist, Zeit in Analyse und Vorbereitung zu investieren
Wenn du dir noch unsicher bist, kann ein Demokonto ein sinnvoller erster Schritt sein. So bekommst du ein Gefühl für die Dynamik des News Tradings, ohne direkt echtes Kapital zu riskieren.
Das könnte dich auch interessieren:
Künstliche Intelligenz trifft Börse: So profitieren Sie von KI Aktien
Krypto Trading leicht gemacht: ein Leitfaden für Anfänger
Investieren in die Zukunft: So finden Sie die besten Lithium Aktien für Ihr Portfolio
FAQ
News Trading ist eine Strategie, bei der du auf Kursbewegungen reagierst, die durch aktuelle Nachrichten ausgelöst werden – zum Beispiel Wirtschaftsdaten, Unternehmenszahlen oder politische Ereignisse.
Vor allem makroökonomische Daten wie Zinsentscheidungen, Inflationszahlen oder Arbeitsmarktdaten sowie Unternehmensberichte und geopolitische Ereignisse bewegen die Märkte stark.
Ja, grundsätzlich ist das möglich. Allerdings sind die Risiken hoch, da Marktreaktionen oft unvorhersehbar sind und sehr schnell erfolgen.
Eher eingeschränkt. Anfänger tun sich oft schwer mit der schnellen Entscheidungsfindung und der Interpretation von Nachrichten. Ein Einstieg über ein Demokonto ist daher sinnvoll.
Besonders relevant sind die Minuten vor und nach wichtigen Veröffentlichungen. Hier entstehen häufig die größten Kursbewegungen.
Sehr beliebt sind Forex (z. B. EUR/USD), Indizes, Aktien rund um Earnings sowie Rohstoffe wie Öl oder Gold.
Weil nicht die Nachricht selbst zählt, sondern die Abweichung von den Erwartungen. Wenn etwas bereits eingepreist ist, kann die Reaktion anders ausfallen als gedacht.
Oft innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten. Viele Bewegungen passieren sehr schnell, da auch Algorithmen und KI-Systeme auf News reagieren.
Zu den größten Risiken gehören hohe Volatilität, Fehlinterpretationen, Slippage und emotionale Fehlentscheidungen.
Wichtige Tools sind Echtzeit-Newsfeeds, ein Wirtschaftskalender, eine schnelle Trading-Plattform und Alerts für relevante Marktbewegungen.
Was ist Slippage? So minimieren Sie Verluste durch Preisschwankungen
Daytrading lernen für Anfänger - Alles, was Sie dazu wissen müssen
Was ist ein Trading Broker und worauf solltest du bei der Auswahl achten?
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Risikohinweis
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.