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Altersvorsorgedepot 2027: So funktioniert das neue Vorsorgemodell
Wenn du (was zu empfehlen ist) über deine Altersvorsorge nachdenkst, ist dieser Artikel für dich. Das neue Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 und öffnet die staatlich geförderte private Altersvorsorge erstmals für das Sparen mit verschiedenen Fonds wie ETFs und auch Anleihen. Für dich heißt das, dass du staatliche Zuschüsse und Steuervorteile künftig mit einer Anlage am Kapitalmarkt verbinden kannst, dafür aber auch Kursschwankungen in Kauf nehmen musst. Dieser Artikel erklärt, wie das Altersvorsorgedepot funktioniert, wie die staatliche Förderung berechnet wird, welche ETFs zulässig sind und was sich gegenüber der Riester-Rente ändert. Altersvorsorgedepot – Das Wichtigste in Kürze: 💡 Definition: Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich geförderter, zertifizierter Altersvorsorgevertrag, bei dem dein Geld in Fonds, zum Beispiel ETFs und bestimmte Anleihen fließt. 💡 Start: Anbieter dürfen die neuen Verträge ab dem 1. Januar 2027 anbieten. 💡 Förderung: Auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr gibt es 50 Cent Grundzulage je Euro, auf weitere 1.440 Euro 25 Cent. Das ergibt bis zu 540 Euro jährlich, dazu bis zu 300 Euro je Kind. 💡 Anlageform: Zulässig sind unter anderem ETFs und Publikumsfonds bis Risikoklasse 5 von 7. Einzelaktien und Kryptowährungen sind ausgeschlossen. 💡 Riester: Bestehende Riester-Verträge laufen mit Bestandsschutz weiter, ein Wechsel zum Altersvorsorgedepot ist freiwillig. Neue Riester-Verträge können ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr abgeschlossen werden.
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